Home Rules Organizer Miniatures Shop Forum Contact About
Forum Navigation
Forum breadcrumbs - You are here:ForumFrontline: Battle ReportsThe Death Railway, Burma 1942
You need to log in to create posts and topics.

The Death Railway, Burma 1942

The Death Railway, Burma 1942

Burma: Jan 1942

Brit. Expeditionstruppen haben bei Retpu/Burma mit einer Infanterie Kompanie einen Brückenkopf gebildet um die japanischen Arbeiten an der Death Railway, der Eisenbahnstrecke zwischen Burma und Thailand empfindlich zu stören.

Der Auftrag ist es die feindlichen Truppen aufzuhalten und die Bahnlinie zu unterbrechen, damit kein Nachschub mehr über die Strecke fließen kann. Das kleine Dorf mit den kriegswichtigen Versorgungslagern kann von den Briten am Tag zuvor noch problemlos genommen werden. Aber die japanische Armee setzt zur Sicherung der Bahn einen gepanzerten Zug ein und damit haben die Briten wohl nicht gerechnet ...(so natürlich nicht historisch, wohl aber mit recht spannendem Background - leider ist mir nicht bekannt ob die Japaner dort auch gepanzerte Züge eingesetzt haben, dennoch hier die Ausgangs-Story: http://de.wikipedia.org/wiki/Thailand-Burma-Eisenbahn )

Blick auf einen Ausschnitt der Schlacht:

Ein paar technische Daten dazu:

Johns Britisches Expeditions Corps bestand aus 3 vollen Infanterie Platoons und 3 Gun troops 25pdr - ausgesucht (1780 pkt) aus den derzeit bekannten Singapur EW listen: http://spottinground.com/more-armies-to-fight-the-japanese-in-flames-of-war/

Ich hab mir eine Hohei Kutai mit dem Zug, 2 vollen Hohei Kutai Platoons, LKWs, 3 HaGo Tanks und als Optionen für den Zug noch ein Platon Rifle/MG Teams und 2 Begleitpanzer HaGo Panzer für 1725 Pkt zusammengestellt.

Short Report Burma 1942

Die Briten stellten zu Beginn die gesamte Arri (3 Guntroops mit 12 x 25pdr) entlang der langen Seite der Ortschaft auf. Dazu wurde noch ein volles Platoon Rifles in Erwartung der Japaner eingegraben oder diese verschanzte sich in den Hütten des Ortes.<br /><br />In der ersten Runde rückten nun die Japaner mit samt Panzerzug wie erwartet mit aller Gewalt vor. Auf der rechten Flanke stürmte die japanische Infanterie, musste aber vor den eingegrabenen 25pdr und der britischen Infanterie rasch zwischen den Hütten Deckung suchen, da das Abwehrfeuer in den ersten Runden zu stark war. Der Panzerzug konnte leider zu Beginn keine Treffer verzeichnen und wurde stattdessen von der gegnerischen Artillerie am ersten Wagen, dem Flakwagen schwer getroffen.

Aber so einen schweren bis an die Zähne bewaffneten Panzerzug stört das zunächst nicht weiter, denn auch wenn einer der Wagen beschädigt ist fährt er trotzdem weiter, ausser die Lok wird getroffen oder zum Stehen gebracht.

Der Brite konnte sogar Runde für Runde, dank seiner 3 Gun Troops, Wagen für Wagen aufs Korn nehmen und zerstören. Allerdings entschied sich das Support Platoon des Zuges in Runde 2, aus dem Staff-Wagen zu springen und auf die ersten 25pdr im Nahkampf einzugehen. Hier gelang dank der japanischen Unbeirrbarkeit tatsächlich ein kleiner Durchbruch in der Mitte. Weil aber die Begleitpanzer nicht mitkamen und auch die japanische Reserve nicht kommen wollte konnte dieser Einbruch nicht genutzt werden. Die Briten erhielten daraufhin Verstärkung und stärkten die Mitte wieder, wodurch ein weiterer Versuch hier durchzubrechen sinnlos wurde.

Auch ein Versuch der HaGo-Panzer auf der linken Flanken sich durch den Dschungel zu wühlen, um die Arri weiter zu dezimieren, scheiterte an der Verbissenheit der Briten hier keinen Schritt weichen zu wollen. Alle Panzer brannten oder steckten schließlich abgeschlagen im Dschungel fest. So konnten die 25pdr ihr brutales Handwerk vollenden und alle Tanks vernichten. Auf der rechten Seite sah es in der Zwischenzeit aber nicht so gut aus, denn die Japaner konnten in zahlreichen Nahkämpfen eine Hütte nach der anderen mit dem Bajonett erobern. Gegen Ende erreichte dann auch der Nachschub, bestehend aus einem vollen Platoon japanischer Hohei Chutais, das Schlachtfeld und erstritt in brutalen Nahkämpfen einen sehr sehr knappen Sieg am Objective.

Schlusswort: Das war sehr spannend und es wurde ultraheftig um jeden Meter Boden gekämpft. Letztendlich entschied sich das Glück für einen. Der Kampf geht aber wie erwartet weiter!

Fazit: Der Zug wurde bis auf 2 Wagen vom brutalen Artillerie-Beschuß zusammengeschossen und konnte während der Schlacht nicht ganz sein Potenzial ausnutzen. Die britische Arri war einfach furchtbar. Immer erfolgreich eingeranged und immer was getroffen oder gepinnt, einfach grausam. Die Japaner konnten durch Zähigkeit und den Sonderregeln überzeugen, sie sind ein sehr harter Gegner.

Der Brite war recht beschäftigt diese Jungs in Zaum zuhalten, was ihm aber über die Länge sehr gut gelang. Irgendwann brach der Damm eben. Die japanischen Panzer waren reichliche Null-Nummern. Sie brannten schnell und hatten gegen die Arri überhaupt keine Chance und kamen auch nicht richtig an den Gegner heran. Die Nikuhaku-Teams konnte ich nicht testen, da der Brite ja keine Panzer hatte.